Reisen mit dem Wohnmobil - Mittelelbe

Mittelelbe (Sommer 2012)



In den Sommerferien 2011 wagten wir eine mehrtägige Radtour entlang der Elbe (ohne Wohnmobil – ein Leben aus Gepäcktaschen mit täglich wechselnden Hotelbetten). Die Tour war ein riesiger Erfolg. Unsere Überlegungen gingen dahin, ob dies nicht auch mit unserem Wohnmobil durchzuführen wäre. Gesagt, getan ... die Testfahrt begann.



Freitag (20.07.2012) - Fahrt nach Wörlitz

Am frühen Nachmittag des letzten Schultages starten wir in das Gartenreich Wörlitz. Nach unserem Stellplatzführer sollte sich dort ein kleiner gemütlicher Stellplatz am Wörlitzer Fährhaus befinden. Tatsächlich,  nach dem unser Wohnmobil samt Inventar die letzten Kilometer auf einer recht huckeligen Kopftsteinpflasterstraße durchgeschüttelt wurde, suchen wir uns auf der dem Elbterassen angrenzenden Wiese einen Platz mit Blick auf die Elbe aus.

Der Wohnmobilstellplatz am Hotel „Elbterrassen im Wörlitzer Winkel“ liegt idyllisch direkt an der Elbe auf einem Wiesengelände mit Obstbäumen. Ohne Sanitär und V/E-Entsorgung. Die Einkehr ist obligatorisch.


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Nach einer kurzen Verschnaufpause wollen wir die Gierseilfähre testen, welche uns an das andere Elbufer bringt. Wir schauen uns das wenig beschauliche Coswig (Anhalt) an und entdecken zufällig einen weiteren Wohnmobilplatz, die Marina Coswig-Anhalt. Dieser liegt ebenfalls direkt an der Elbe.

Nach der Rückkehr lassen wir uns das Abendessen auf der Terrasse des Hotels schmecken und schauen dem Fährmann bei der Arbeit zu.


Samstag (21.07.2012) – Wörlitzer Park mit anschließender Radtour nach Wittenberg


Die Brötchen konnten wir netterweise im Hotel bestellen. Bei Sonnenschein genießen wir das Frühstück mit Blick auf die dahin plätschernde Elbe.

Heute wollen wir nun die Elbe Richtung Wittenberg erkunden. Zuerst zieht es uns natürlich nach Wörlitz mit dem gleichnamigen Park. Das Wörlitzer Gartenreich im Stil eines englischen Landschaftsgartens bietet auf einen mehreren Hektar großem Areal interessante Ausblicke auf See, Kanäle, Brücken, Tempel und Büsten. Aber ein Achtung an alle Radfahrer: Radfahren ist im Parkgelände ist strengstens verboten. Trotz dass wir unsere Räder geschoben haben, wurden wir doch etwas streng von einem Parkmitarbeiter angefahren.


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Unsere Radtour setzten wir anschließend linkselbisch fort Richtung Wittenberg. In der Lutherstadt Wittenberg sind wir fasziniert von der Fülle an restaurierten historischen Gebäuden, den prachtvollen Cranachhäusern, dem Marktplatz und natürlich der Schlosskirche, der Ort des Thesenanschlages. Den Rückweg nehmen wir stromabwärts auf dem Elberadweg rechtselbisch (R 2) durch Griebo und Apollensdorf.


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Sonntag (22.07.2012) – Weiterfahrt nach Aken


Da wir ein weiteres Stück Elbe per Rad kennenlernen wollen, beschließen wir unser Wohnmobil ein wenig „weiterzurücken“. Hierfür haben wir uns Aken  speziell das Boot und Campingcenter Aken ausgesucht. Auf dem Campingplatz suchen wir uns einen schönen Stellplatz mit Blick auf die Elbe aus.

Das Boot und Campingcenter Aken ist ein ruhiger Campingplatz am Elbufer. Die Stellplätze sind auf einen Wiesengelände zwischen vereinzelten Dauercampern angelegt. Er verfügt über WC und Duschen. Da sich der Platz im Biosphärenreservat befindet, ist eine V/E-Entsorgung hier nicht möglich.


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Unsere neue Elbradtour soll uns bis nach Barby bringen. Wir radeln über Lödderitz bis nach Groß Rosenburg. Dort stellen wir fest, dass wir uns auf der „Drei-Fähren-Tour“ befinden. Dies ist eine Vernetzung der überregionale Radwanderwege Elberadweg und Saaleradweg. Kurz vor der Saale müssen bemerken wir, dass wir uns etwas verfahren haben. Dies macht aber nichts, dafür bekommen wir noch eine kleine Belohnung. Unsere falsche Route führt uns direkt in die Burgruine Groß Rosenburg, die letzte Burg an der Saale, bevor diese in die Elbe mündet. Der nette Herr von der Burgverwaltung leitet uns wieder auf den richtigen Weg über die ausgebaute Deichkrone. In Große Rosenburg nehmen wir wieder das antiquierte Transportmittel, die Gierseilfähre und überqueren die Saale. Nun heißt es weiterstrampeln bis nach Barby. In Barby wechseln wir über die 757m lange Eisenbahnbrücke zum anderen Elbufer. Ein Steg leidet die Fußgänger und Radfahrer sicher hinüber. Von dort treten wir die Rückreise nach Aken an. Etwa kräftiger treten wir in die Pedalen, da wir nicht genau wissen, wann die Gierseilfähre in Aken schließt. Dort angelangt, stellen wir fest, dass sie doch länger schippert als gedacht – bis 20.00 Uhr und nicht 19.00 Uhr. Geschafft und ausgepowert schmeißen wir den Grill an und lassen uns unser Abendessen in der Abendsonne am Elbufer schmecken.

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Montag (23.07.2012)– Weiterfahrt von Aken nach Magdeburg

Ein Besuch der Landeshauptstadt soll natürlich nicht fehlen. Nach Studium unseres Stellplatzführers haben wir wieder einen Stellplatz direkt an der Elbe ausfindig gemacht.

Der Wohnmobilstellplatz Petriförde in Magdeburg liegt direkt an dem Anleger der Personenschifffahrt der Elbe. Die Innenstadt ist in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. V/E gab es bei unserem Besuch noch nicht, dies soll aber inzwischen vorhanden sein. Für die Übernachtung bis 3 Tagen zahlt man nur 5,00 EUR pro Aufenthalt.


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Mit dem Rad wollen wir heute den nördlichen Elbeteil von Magdeburg erkunden. Der Elberadweg führt direkt zu einer weiteren touristischen Sehenswürdigkeit, das im Jahr 2003 eröffnete Wasserstraßenkreuz. Dort erwartet uns mit der Sparschleuse Rothensee, der längsten Kanalbrücke Europas über die Elbe und der Doppelsparschleuse Hohenwarthe ein gigantisches Verkehrsprojekt. Auf unserer Radtour profitieren wir erstmals von dem am Elberadweg installierten Schlauchautomaten und der dazugehörigen Lufttankstelle. Unser Sohn hat sich einen „Plattfuß“ eingefahren, dank dieser genialen Idee ist diese Panne doch recht schnell behoben. Ausgepowert und durstig kehren wir anschließend in die neben dem Wohnmobilstellplatz befindliche Strandbar ein.

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Nach dem Abendessen überfällt uns der Heißhunger nach leckerem Eis, zum Glück liegt die Innenstadt nicht weit entfernt und wir beschließen den noch ausstehenden Innenstadtbummel vorzunehmen. Wir schauen uns eine der größten Kirchenbauten Deutschlands an, den Magdeburger Dom, und natürlich auch noch das von Friedensreich Hundertwasser entworfene Gebäude, die Grüne Zitadelle.


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Dienstag (24.07.2012) – ehemalige BUGA-Gelände in Magdeburg

Die Heimreise naht, aber erst heute Nachmittag. Auf unserer gestrigen Radtour geriet uns ständig der 60m hohe Aussichtsturm im ehem. BUGA-Gelände ins Blickfeld. Dieser ist für den heutigen Vormittag genau der richtige Ausflug. Der heutige Elbauenpark lädt zum Spazieren und Erkunden ein.  Vom Haupteingang benutzen wir die Hochbahn, die uns an verschiedene Haltepunkte des Parkes bringt. Wir erkunden das Schmetterlingshaus, den Irrgarten, das riesige Sportareal und zu guter Letzt den Jahrtausendturm, welcher ein spannendes und überraschend ansprechend gestaltetes Museum beherbergt. Zum Leidwesen unseres Kindes ist die Zeit hierfür viel zu kurz, um alle Mitmachexponate auszutesten. Die Zeit drängt, wir müssen heute noch nach Hause ......

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Über uns

Wir hoffen, wir können hier allen Unentschlossenen mit unserer Homepage bei Caravankauf und -reisen eine Hilfe sein.